Tobias Schmeink von Saltenbrock wird 4. im Bundeswettbewerb

Acht anspruchsvolle Aufgaben mussten die Teilnehmer beim Bundeswettbewerb der Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik in Kaiserslautern lösen. Nach rund acht Stunden mit herausfordernden Aufgaben stand fest, wer in diesem Jahr der beste Landtechniker Deutschlands ist. Tobias Schmeink von der AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH, Steinheim hat den vierten Platz belegt.

Bundessieger Heinrich-Hubertus Machtens (2. v. re.) und sein Ausbilder Rolf Bohnsack von der Newtec (2. v. li.) nahmen den Preis vom Präsidenten des LandBauTechnik-Bundesverbandes Ulf Kopplin (re.) und Vorstand Leo Thiesgen entgegen.

Nach rund acht Stunden mit herausfordernden Aufgaben stand fest, wer in diesem Jahr der beste Landtechniker Deutschlands ist: Heinrich-Hubertus Machtens aus Niedersachsen hat sich gegen die Konkurrenz erfolgreich durchgesetzt. Der 22-Jährige hatte seine Ausbildung bei der Newtec Vertriebsgesellschaft für Agrartechnik mbH, einer Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, in Harsum als Bester der Handwerkskammer abgeschlossen und auch den anschließenden Landesentscheid Niedersachsen für sich entschieden. Daraus folgte die Teilnahme am Bundeswettbewerb, der im November in Kaiserlautern vom LandBauTechnik-Bundesverband veranstaltet wurde. Gestern (26. November) wurde der deutsche Meister und seine Ausbilder sowie die Zweit- und Drittplatzierten aus Hessen und Rheinland-Pfalz anlässlich der Jahreshauptversammlung des LandBauTechnik-Bundesverbandes in Essen offiziell geehrt.

„Ein toller Erfolg für Herrn Machtens“, gratuliert Newtec-Geschäftsführer Jürgen Schneider. „Es erfordert viel Wissen, Ehrgeiz und nicht zuletzt Leidenschaft für die Technik, um bei diesem hochkarätigen Wettbewerb den ersten Platz zu machen. Schließlich waren auch die anderen Kandidaten die Besten aus ihrem Bundesland.“

Ebenso vielfältig wie das Berufsbild des Landmaschinenmechanikers waren die Stationen, die die Teilnehmer beim Bundeswettbewerb durchlaufen mussten: Das Wissen wurde mit verschiedenen Aufgaben und versteckten Fehlern an Traktor, zwei Baumaschinen, Dieselmotor, Aufsitzrasenmäher, Drillmaschine und Getriebe auf Herz und Nieren geprüft. Außerdem musste ein technisches Bauteil angefertigt werden.

Heinrich-Hubertus Machtens ist als Landwirtssohn mit der Technik aufgewachsen, so dass schon früh Interesse an der Landtechnik entstand. „Hydraulik, Mechanik, Elektrik, Elektronik und Pneumatik – fünf eigenständige Arbeitsfelder bieten nicht viele Berufe“, erklärt Machtens. „Deshalb ist in der Werkstatt auch immer für Abwechslung gesorgt.“ Auf den Bundeswettbewerb hat sich der technikbegeisterte Niedersachse, der nach der Ausbildung noch den Meister gemacht hat, nicht speziell vorbereitet. In der Ausbildung habe er viel technisches Wissen und verschiedene Herangehensweisen der Fehlerdiagnose kennen gelernt, die auch beim Bundesentscheid hilfreich waren. „Letztendlich war der Prüfungstag so wie in einer Werkstatt: Kein Tag ist wie der andere und jeder Fehler kann sich zu einer Herausforderung entwickeln“, sagt Machtens schmunzelnd.

Neben Heinrich-Hubertus Machtens haben zwei weitere Auszubildende der AGRAVIS Raiffeisen AG beim Bundeswettbewerb teilgenommen: Kevin Jahnke von der AGRAVIS Technik Sachsen-Anhalt/Brandenburg GmbH, Rackith, und Tobias Schmeink von der AGRAVIS Technik Saltenbrock GmbH, Steinheim. Die beiden haben den vierten Platz belegt.